Meldung vom 29.09.2026

World of SHIKI bei der DESIGN DISTRICT Messe 2026

Japanische Handwerkskunst & Sake in der Hofburg

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Im Rahmen des DESIGN DISTRICT 2026 der MEISTERSTRASSE ist die World of SHIKI von 9. bis 11. Oktober 2026 mit zwei Ständen vertreten: Während die SHIKI Boutique erlesene Handwerkskunst aus Japan zeigt, lädt die SHIKI Sakethek zur Verkostung von Sake ein.

Der DESIGN DISTRICT zählt zu den größten Designmessen Österreichs und verwandelt die Hofburg an drei Tagen in eine Bühne für hochwertiges Design und Handwerk. Rund 300 nationale und internationale Marken spannen den Bogen von Interior und Lifestyle über Tischkultur bis zur Kulinarik. Eröffnet wird die Messe mit einem Grand Opening für rund 3.000 geladene Gäste aus Wirtschaft, Medien und Kultur. In diesem Rahmen ist auch die World of SHIKI mit zwei Ständen vertreten.

Am Stand der SHIKI Boutique zeigt sich japanische Handwerkskunst in ihrer ganzen Vielfalt: „Es ist eine besondere Freude, verschiedenste japanische Handwerkskunst in einem so schönen Rahmen in der Hofburg zeigen zu können – und noch schöner ist, dass sie danach nicht wieder verschwinden: Wer sie in die Hand nehmen möchte, findet sie das ganze Jahr über in unserer SHIKI Boutique im ersten Bezirk“, so Joji Hattori, Gründer und Inhaber der World of SHIKI.

Vier Manufakturen prägen hierbei den Auftritt der SHIKI Boutique, jede steht für eine eigene Materialtradition:

Ganz besondere Keramik kommt von Shin Emon Gama: großformatige Vasen, Schalen und Gefäße, deren Glasuren in changierenden Farbverläufen und tiefem Rot leuchten. Dahinter stehen zwei aufwendige Techniken – die Yohen-Technik, bei der die Glasur während des Brandes unerwartete Farben und Muster hervorbringt, und die Yusai-Technik, in der rubinrote Zinnober- und Kristallglasuren zu feinen Abstufungen verschmelzen. Besonders die Zinnoberware verkörpert das Credo der Manufaktur, „Brillanz der Form, erstaunliche Wirkung der Glasur": Trifft das enthaltene Kupfer im Ofen auf eine stark reduzierende Flamme, entsteht ein juwelenartiges, blass- bis dunkelrotes Leuchten – möglich nur durch sorgfältig ausgewählte Materialien und stundenlanges Brennen bei 1.300 °C. Begründet hat diese Handschrift Shinemon I., der seit 1972 in Arita großformatig arbeitete – damals höchst ungewöhnlich.
 
 
Ebenfalls aus Arita kommt Fukagawa Seiji, ein Haus mit über 130 Jahren Porzellangeschichte: Teller, Schalen und Vasen aus durchscheinend weißem Porzellan mit leuchtend blauen Dekoren. Das Besondere liegt im Brand: Das transparente Weißporzellan entsteht bei rund 1.350 °C, und mit der sogenannten Dami-Technik zieht der Pinsel feine Verläufe, die dem charakteristischen „Fukagawa-Blau" seine Tiefe geben. Als kaiserlicher Hoflieferant beliefert Fukagawa Seiji seit der Meiji-Zeit den japanischen Kaiserhaushalt – ein Rang, der sich auch darin zeigt, dass das Porzellan immer wieder als Geschenke an Königshäuser, Päpste und Staatsoberhäute dienten.

 
Eine ganz andere Materialwelt öffnet Nosaku: tiefschwarze und rote Vasen, Deckeldosen oder Schalen aus Holz, fein mit Goldmalerei verziert. Diese Kanazawa-Lackwaren und das Kaga-Makie entstehen in der Urushi-Lacktechnik, der sich das Haus seit seiner Gründung 1780 in der Kaga-Region in achter Generation widmet. Sie spiegeln die elegante Kultur des japanischen Adels und der Samurai – ein Erbe, das Nosaku mit tiefem Verständnis für die alten Techniken in die Gegenwart trägt.

 
Den Bogen zum Metall schlägt schließlich Nousaku – dem Lackhaus Nosaku zum Verwechseln ähnlich im Namen, im Werkstoff aber ganz bei sich: handgefertigte Zinnwaren, von Geschirr bis hin zu Kunstobjekten. Traditionelle Gießtechniken verbinden sich mit modernem Design. Begonnen hatte die 1916 in der Präfektur Toyama gegründete Manufaktur mit buddhistischen Ritualgegenständen, Teegeräten und Vasen aus Messing und Bronze, ehe Zinn ab den 2000er-Jahren zum Markenzeichen wurde.

 
Eine weitere Facette eröffnet die SHIKI Sakethek: Sie lädt dazu ein, ausgewählten Sake zu entdecken und gleich vor Ort bei einem Glas zu verkosten. Gestaltet wird der Sake-Stand gemeinsam mit Ueno Gourmet, einem der führenden Sake-Importeure Europas. „In Japan gehört Sake selbstverständlich zur Kultur – in Wien ist er für viele noch eine Entdeckung. Und entdecken lässt er sich am besten im Glas – genau dafür ist unser Stand da: probieren, nachfragen, vergleichen“, ergänzt Joji Hattori.

So verbindet die World of SHIKI beim DESIGN DISTRICT Handwerk, Design, japanische Tischkultur und Sake – zum Entdecken, Mitnehmen und Verkosten.

Die Messe DESIGN DISTRICT 2026 der MEISTERSTRASSE findet von 9. bis 11. Oktober 2026 in der Hofburg Wien statt – Freitag und Samstag jeweils von 10 bis 18:30 Uhr, Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Die beiden Stände der SHIKI Boutique & Sakethek befinden sich im Wintergarten (M41). Tickets sind unter www.design-district.at/infos-tickets erhältlich.

Wer die japanische Handwerkskunst und den Sake auch nach der Messe erleben möchte, findet die SHIKI Boutique & Sakethek das ganze Jahr über in der Krugerstrasse 15, 1010 Wien – weitere Informationen unter www.worldofshiki.at


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Theresa Langmann

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