Meldung vom 18.02.2026
Als sich am 11. Februar 2026 die Tore der Wine Paris schlossen, stand fest: Die Messe hatte ihre Rolle als eine der führenden Plattformen der internationalen Weinwirtschaft eindrucksvoll bestätigt. Mehr als 6.000 Aussteller aus über 60 Ländern präsentierten ihre Weine und Spirituosen, rund 60.000 Fachbesucher aus etwa 155 Märkten reisten nach Paris. Drei Tage lang wurde die französische Hauptstadt zum Brennpunkt einer Branche, die nach anspruchsvollen Jahren wieder an Dynamik gewann. Für Château Changyu Moser XV bedeutete diese Ausgabe der Messe einen kraftvollen Jahresauftakt – und ein klares Signal aus dem Markt. Vor allem war es der erste Auftritt Changyus auf einer Messe in Frankreich.
„Sehr gute Stimmung“
Lenz Maria Moser, Winemaker und Chefstratege des Changyu-Weinguts in Ningxia, zog ein durch und durch positives Resümee: „Für uns war die Messe ein voller Erfolg. Zum einen konnten wir die Beziehungen zu langjährigen Kunden vertiefen, zum anderen neue Interessenten für unsere Weine gewinnen – die Zahl der ‚Walk-ins‘ war einfach großartig, vor allem am dritten Tag der Messe. Prinzipiell war heuer wieder eine sehr gute Stimmung, was Wein betrifft – das Interesse ist sensationell gewachsen.“
Tatsächlich war in den Hallen eine spürbare Aufbruchsstimmung zu erkennen. Gespräche waren konkreter, Termine dichter getaktet, Verkostungen intensiver vorbereitet. Händler und Importeure zeigten wieder größere Investitionsbereitschaft, Sommeliers suchten gezielt nach neuen Herkünften mit klarer Identität – so auch aus China. Nach Phasen der Zurückhaltung deutete vieles auf eine Stabilisierung – wenn nicht auf einen behutsamen Aufschwung – hin.
Ningxia festigte im Rahmen der Messe auch das Standing einer ernstzunehmenden Premiumregion. Die Kombination aus kontinentalem Klima, intensiver Sonneneinstrahlung, kühlen Nächten, den kleinsten Beeren der Welt und aufwendiger Handarbeit – inklusive dem jährlichen Eingraben der Reben bei Wintertemperaturen bis minus 20 Grad – wurde von Fachbesuchern als Ausdruck kompromissloser Qualitätsorientierung wahrgenommen. Die Wine Paris 2026 zeigte klar: Der internationale Austausch hat an Intensität gewonnen, die Neugier auf neue Narrative ist zurück.
Rückenwind zum chinesischen Neujahr
Mit diesem positiven Momentum startete Changyu wenige Tage später in das neue chinesische Jahr, das am 17. Februar begann – und im Zeichen des Feuerpferdes stand. In der chinesischen Tradition symbolisiert das Feuerpferd Energie, Entschlossenheit und transformative Kraft. Es gilt als Sinnbild für Dynamik, Eigenständigkeit und den Mut, neue Wege zu gehen – nach der Häutung im Jahr der Schlange weht nun eine neue, erfrischende Brise.
Attribute, die sich auch in der Entwicklung von Château Changyu Moser XV widerspiegeln: die konsequente Erweiterung internationaler Märkte, steigende Sichtbarkeit in Europa und eine klare Positionierung im Premiumsegment. Die Verbindung von österreichischer Weinbaukompetenz mit chinesischer Herkunft erweist sich zunehmend als eigenständiges Profil im globalen Wettbewerb. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mindestens elf neue Partner aus allen Teilen der Welt konnten gewonnen werden – von Jamaika bis Georgien und von Schweden bis Kasachstan.
London als Brücke zwischen Ost und West
Das chinesische Neujahr wurde stilecht in London gefeiert – mit einer Masterclass bei Berry Bros. & Rudd, gegründet 1698, traditionsreicher Hoflieferant und seit 13 Jahren Partner von Château Changyu Moser, zugleich erster internationaler Partner des Weinguts. 16 Michelin-Sterne-Sommeliers waren anwesend, ebenso neue Partner aus Großbritannien sowie Vertreter prominenter Fachmedien. Einmal mehr wurden die Weine des Château mit renommierten Gewächsen aus Europa und Übersee verglichen und intensiv diskutiert. „Discovery und Surprise“ lautet das Mantra für die Weine aus China.
Die Wahl dieses Ortes unterstrich die langfristige Perspektive der Zusammenarbeit. Über eineinhalb Jahrzehnte hinweg wurde eine Brücke zwischen Ningxia und Europa gebaut – getragen von Kontinuität, Vertrauen und gemeinsamer Qualitätsphilosophie.
Ausblick 2026
„Es gilt weiterhin, unsere Qualitätsphilosophie konsequent weiterzuentwickeln – sowohl im Weingut als auch im Marktauftritt“, so Moser. Maßnahmen im Weingarten und im Keller, die schrittweise Umstellung auf organische Prozesse sowie der Einsatz neuer 500-Liter-Fässer sollen zusätzliche qualitative Impulse setzen.
„Marktseitig gehen wir davon aus, flächendeckend in Europa und im Mittleren Osten vertreten zu sein – rund 40 Märkte werden betreut. In der nächsten Phase wird es darum gehen, diese Märkte inhaltlich und vertriebstechnisch noch intensiver zu bearbeiten.“
Eine große persönliche Initiative von Lenz Maria Moser wird die Etablierung eines TikTok-Accounts sowie zahlreicher Events speziell für Gen Z und Millennials sein. Um diese Kundengruppe, die derzeit entweder kaum Wein konsumiert oder auf alternative Getränke ausweicht, verstärkt anzusprechen, wird „Mission Sub 40“ ein zentraler Fokus im Jahr 2026 sein.
Unter folgendem
LINK finden Sie eine Auswahl an Bildern von Wine Paris zum Download. Zusätzlich übermitteln wir Ihnen im Anhang der Presseaussendung Fotos vom Chinesischen Neujahrsfest in London. Gerne stellen wir Ihnen auf Anfrage weitere Informationen zur Verfügung.