Meldung vom 03.07.2026
Ein BEST OF sowie das gesamte Bildmaterial der Premiere stehen unter diesem Link zum Download bereit:
(c) Alexander Tuma
(c) Anna Stöcher
Wien, 2. Juli 2026: Mit einem glanzvollen Premierenabend startete der Wiener Opernsommer in seine dritte Saison. Auf dem Programm steht heuer Georges Bizets Carmen mit insgesamt zwölf Open-Air-Vorstellungen, die am 2. Juli mit der Premiere im Beisein zahlreicher prominenter Gäste eingeläutet wurden.
Schon vor Vorstellungsbeginn herrschte beste Stimmung: Essensstände luden zum Genießen und Verweilen ein, ehe sich die beeindruckende Kulisse des Wiener Eislaufvereins am Heumarkt in eine spanische Stierkampfarena verwandelte und sich der Vorhang für Georges Bizets Meisterwerk öffnete. Die Begeisterung des Publikums bestätigte einmal mehr: Der Wiener Opernsommer gehört mittlerweile fix zum heimischen Kulturkalender – als Bühne für höchste künstlerische Qualität und echtes Wiener Sommer-Flair.
In der Titelrolle war die amerikanische Mezzosopranistin Isabel Leonard als Carmen zu erleben – Grammy-prämiert und an der New Yorker Met für ihre charismatische Bühnenpräsenz gefeiert, zuletzt auch als Carmen. An ihrer Seite stand der italienische Startenor Oreste Cosimo als Don José und der österreichische Bariton Daniel Gutmann als Escamillo. Gabriela Hrženjak gab ihr Rollendebüt als Micaëla, Juliette Khalil sang die Frasquita, Sofiya Almazova die Mercédès. Weitere Partien gestalteten Alexander Dimitrov (Zuniga), Leo Mignonneau (Moralès & Dancaïro) und Samuel Robertson (Remendado). Hosea Ratschiller schlüpfte in die Rolle von Georges Bizet und ersetzte mit seinen Erzählungen über die Handlung die französischen Dialoge. Die musikalische Leitung lag auch dieses Jahr wieder bei Joji Hattori, der zugleich als Intendant fungiert und das Wiener KammerOrchester sowie den Philharmonia Chor Wien leitet. Das Tanzensemble bereicherte den Abend mit einer Choreographie von Jessica Wurzer, Regie führte erneut Dominik am Zehnhoff-Söns, Bühne und Kostüme stammten von Manfred Waba. Der Wiener Opernsommer steht auch 2026 wieder unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Michael Ludwig.
Zahlreiche prominente Gäste, Freunde und Künstler ließen es sich nicht nehmen, der Einladung zum offiziellen Auftakt zu folgen und zeigten sich von der eindrucksvollen Premiere sichtlich begeistert:
Joji Hattori, Intendanz & musikalische Leitung / Dominik am Zehnhoff-Söns, Inszenierung & Casting Director / Manfred Waba, Bühnenbildner / Jessica Wurzer, Choreographin / Hosea Ratschiller, Kabarettist & Erzähler in der Rolle von Georges Bizet / Isabel Leonard, Carmen / Oreste Cosimo, Don José / Daniel Gutmann, Escamillo / Gabriela Hrženjak, Micaëla / Juliette Khalil, Frasquita / Sofiya Almazova, Mercédès / Alexander Dimitrov, Zuniga / Leo Mignonneau, Moralès & Doncairo / Samuel Robertson, Remendado / Alexander Biach, Generaldirektor der SVS / Christian Buchmann, Künstlermanagement des Wiener KammerOrchester / Nikolaus Csernohorszky, CEO Csernohorszky & Obmann Verein „Freunde des Wiener Opernsommers" / Markus Grießler, Politiker / Rico Gulda, Generalintendant Esterhazy Privatstiftung / Kiminori Iwama, japanischer Botschafter / Brigitte Just-Kolonovits, Modedesignerin, mit Christian Kolonovits, österreichischer Komponist, Dirigent und Musikproduzent / Wolfgang Kindl, Vorstand UNIQA Group / Josef Kirchberger & Mercedes Echerer, Geschäftsführer ART for ART Theaterservice GmbH & Schauspielerin und Obfrau der Akademie des Österreichischen Films / Georg Leitner, Unternehmer, Netzwerker und Präsident des Rotary Clubs Albertina / Martin Leutgeb, Schauspieler / Marika Lichter, österreichische Sängerin, Schauspielerin und Musikmanagerin / Jaqueline Lugner, österreichische Unternehmerin / Akiko Nakajima, Opernsängerin / Yury Revich, Geiger / Iva Schell, Sängerin / Martin Sieghart, österreichischer Dirigent / Elisabeth Stumpf, Society-Lady / Barbara Suchanek, Generalsekretärin Unser Stephansdom / Rudolf Taschner, Mathematiker & Politiker / Rainer & Noriko Trost, Opernsänger uvm.
Zitate des Abends:
- Joji Hattori, Intendant und musikalische Leitung des Wiener Opernsommers: „Ich freue mich, dass der Wiener Opernsommer heuer schon zum dritten Mal stattfindet und immer mehr Anklang findet! Die Verschiebung der Premiere war dem Wetter geschuldet, aber ab jetzt ist perfektes Wetter angesagt! Ich wünsche mir 11 weitere ausverkaufte Vorstellungen, an denen das Publikum viele „Gänsehautmomente“ erleben kann, mit der tollen Musik Bizets und der spannenden Geschichte der spanischen Schönheit Carmen!"
- Manfred Waba, Bühnenbildner & Kostüm beim Wiener Opernsommer: „Die Opernarena verwandelt sich in eine Stierkampfarena, in deren Mitte das Publikum sitzt. Die monumentale Hauptbühne und der Orchesterbau versprühen sevillanisches Flair. Mithilfe von vier Großraum-Bildprojektoren wird die Bühne zum Platz vor der Tabakfabrik von Sevilla, zu einer Taverne, zu einer wilden Gebirgsgegend bei Nacht und schließlich zum Platz vor der mächtigen Stierkampfarena. Auch das Konzerthaus im Hintergrund ist mithilfe von Projektionen in das Bühnenbild eingebunden und fügt sich so zu einem gigantischen, monumentalen Schaubild. Besondere Freude bereiten mir persönlich auch die prächtigen, aufwendig gearbeiteten und stilvollen spanischen Kostüme aus der Werkstatt Casa d'Arte in Mailand.“
- Dominik am Zehnhoff-Söns, Inszenierung & Casting Director beim Wiener Opernsommer über die diesjährige Inszenierung: „Ich versuche, mich in die Gedankenwelt der Komponisten hineinzuversetzen. Beim Schreiben einer Oper hatten sie sicher nicht nur musikalische Ideen, sondern auch konkrete Bilder, Atmosphären und innere Vorstellungen vor Augen. Für mich ist es besonders spannend, diese möglichen ursprünglichen Visionen mit meinen eigenen zu verbinden. Ich fühle mich in meiner Arbeit sowohl dem Publikum als auch dem Komponisten verpflichtet: dem Publikum, indem ich die Geschichte klar, emotional und verständlich erzähle; und dem Komponisten, indem ich versuche, dem Werk zu dienen und seine musikalische wie dramatische Kraft sichtbar zu machen.“
- Hosea Ratschiller, Schauspieler, Kabarettist, Radiomacher und in der Rolle von Georges Bizet: „Der Opernsommer ist für mich ein erfüllter Bubentraum. Ich wünschte, ich könnte dem 12-jährigen Hosea sagen, du wirst mal in Frack und Zylinder zwischen Tänzer:innen, Sänger:innen und einer dreifachen Grammy-Preisträgerin vor zweitausend Leuten auf der Bühne stehen. Und dazu spielt ein Orchester einen Superhit nach dem anderen. Mit diesem Fest der Sinne im Hinterkopf wäre meine Pubertät deutlich gelassener verlaufen.“
- Daniel Gutmann, als Escamillo beim Wiener Opernsommer: „Wenn so viele großartige Menschen mit derselben Leidenschaft an einem Projekt arbeiten, entsteht etwas Besonderes. Genau das spürt man beim Wiener Opernsommer und es ist eine große Freude, Teil dieser außergewöhnlichen Carmen-Produktion zu sein. Als Escamillo darf ich die Arena zum Beben bringen und auf diese Momente freue ich mich bei jeder einzelnen Vorstellung.“