Meldung vom 11.06.2026

Design in Transition by Lights of Vienna: Wie Künstliche Intelligenz Design und Architektur verändert

Pressetext 6395 ZeichenPlaintext

Das Bildmaterial des Abends steht unter diesem Link zum Download bereit:

DOWNLOADLINK
(c) MATTHIAS NEMMERT
 

Im Rahmen der zweiten Ausgabe von „Design in Transition by Lights of Vienna“ diskutierte eine Expertenrunde um Matias del Campo, Thomas Feichtner und Boris Podrecca über die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf Design, Architektur und kreative Prozesse. Unter den mehr als 80 Gästen: Designer Atil Kutoglu, Künstlerin Elisa Alberti, Ballerina Rebecca Horner, Designer Tino Valentinitsch sowie zahlreiche Vertreter aus Kunst, Kultur, Design und Architektur.


Wien – Wie verändert Künstliche Intelligenz die Art und Weise, wie wir gestalten, entwerfen und produzieren? Welche Rolle spielt der Mensch künftig im kreativen Prozess? Und entsteht durch den Einsatz generativer KI eine neue Formensprache? Diesen Fragen widmete sich die zweite Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Design in Transition by Lights of Vienna“, die gestern Abend unter dem Titel „Generative AI and the New Logic of Form“ im Bridge Club in Wien stattfand.

Das Podium war ebenso hochkarätig wie diskussionsfreudig: Unter der Moderation von Martin Traxl diskutierten der Architekt und KI-Forscher Matias del Campo, der international renommierte Architekt Boris Podrecca sowie Industrie-Designer Thomas Feichtner über die tiefgreifenden Veränderungen, die generative KI derzeit in Architektur, Produktdesign und kreativen Prozessen auslöst. Im Mittelpunkt standen die Chancen und Herausforderungen algorithmischer Systeme sowie deren Einfluss auf Kreativität, Entwurfsprozesse und die Gestaltung unserer gebauten und gestalteten Umwelt.

KI: Mehr als nur ein technisches Werkzeug
Die Diskussion machte deutlich, dass Künstliche Intelligenz längst nicht mehr nur als technisches Werkzeug betrachtet werden kann. Vielmehr verändert sie zunehmend die Art und Weise, wie Ideen entwickelt, Entwürfe generiert und Entscheidungen im Designprozess getroffen werden. Gerade im Bereich der Lichtgestaltung eröffnen KI-gestützte Prozesse neue Möglichkeiten, Lichtstimmungen, räumliche Atmosphären und individuelle Leuchtenkonzepte bereits in frühen Entwicklungsphasen zu visualisieren und weiterzuentwickeln. Im Zentrum standen dabei Fragen nach Kreativität, Autorenschaft und der Rolle des Menschen in einer zunehmend von Daten und Algorithmen geprägten Welt.

„Kuratorische Fähigkeiten werden wichtiger“
Thomas Feichtner betonte die Veränderungen, die KI bereits heute im Designprozess bewirkt: „KI erleichtert den Designprozess. Gute Konzepte werden schneller sichtbar, kuratorische Fähigkeiten werden wichtiger, während rein formalästhetische Designzugänge zunehmend beliebiger werden.“

Auch Boris Podrecca verwies auf die Tragweite der aktuellen Entwicklungen: „Generative KI ist eine globale Chance mit ungewissem Ausgang.“

„Wer die Daten gestaltet, gestaltet das Design von morgen“
Matias del Campo hob hervor, dass die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz weit über die Einführung eines weiteren digitalen Werkzeugs hinausgehen und künftig alle Bereiche des Gestaltens beeinflussen werden. Im Verlauf des Abends wurde insbesondere die Frage diskutiert, auf welchen Grundlagen KI-Systeme arbeiten und welche Bedeutung die Daten haben, mit denen diese Modelle trainiert werden.

„Die entscheidende Frage ist nicht, ob die Maschine den Gestalter ersetzt. Die entscheidende Frage ist, wem die Daten gehören, mit denen diese Systeme lernen, und welche Kultur sich darin abbildet. Wer die Daten gestaltet, gestaltet das Design von morgen“, so del Campo.

Darüber hinaus wurde die Rolle von KI über den eigentlichen Entwurfsprozess hinaus thematisiert. Die Technologie begleitet Produkte und Projekte zunehmend über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg – von der ersten Idee bis zu Fragen der Weiterverwendung und Ressourceneffizienz. Die Diskussion zeigte dabei deutlich, dass die Verbindung von menschlicher Kreativität und technologischer Innovation künftig zu den zentralen Herausforderungen und Chancen für Design, Architektur und Produktentwicklung zählen wird.

Über Design in Transition
Mit der Veranstaltungsreihe Design in Transition schafft Lights of Vienna eine Plattform für den Austausch über jene Entwicklungen, die die Zukunft von Design, Architektur und Kreativwirtschaft prägen. Die zweite Ausgabe der Reihe zeigte eindrucksvoll, wie stark Künstliche Intelligenz bereits heute gestalterische Prozesse verändert und welche Fragen sich daraus für Kreative, Unternehmen und die Gesellschaft ergeben.

Die Diskussion machte zugleich deutlich, dass technologische Innovation und menschliche Kreativität nicht als Gegensätze verstanden werden müssen. Vielmehr eröffnet die Verbindung von gestalterischer Expertise und neuen digitalen Möglichkeiten neue Perspektiven für die Entwicklung von Produkten, Räumen und Ideen. Genau an dieser Schnittstelle setzt Design in Transition an und fördert den Dialog zwischen unterschiedlichen Disziplinen, Perspektiven und Generationen.

Die Gäste in alphabetischer Reihenfolge: Elisa Alberti (Künstlerin), Martina Cerny (Geschäftsführerin Making Of), Matias del Campo (Architekt), Thomas Feichtner (Industrial Designer), Mercedes Geissberger (Künstlerin), Albert Handler und Ulrike Tschabitzer-Handler (Brand Unit), Elisabeth Himmer-Hirnigel (Grande Dame der PR), Rebecca Horner (Ballerina Staatsoper), Mato Johannik (Fotograf), Brigitte Just-Kolonovits (Künstlerin), Helga Krobath (Galeristin), Atil Kutoglu (Designer), Sabine Mitterbacher (Marketingleitung Lights Of Vienna), Martin Mostböck (Architekt), Reinhard Neussner (Herausgeber Aurum Magazin), Alexander Oborny (CEO Lights Of Vienna), Boris Podrecca (Architekt), Gloria Traxl (CEO PR International), Martin Traxl (Kulturchef ORF).

Über Lights of Vienna
Lights of Vienna ist ein international tätiger Hersteller hochwertiger Lichtlösungen im Premium- und Luxussegment. Seit über drei Jahrzehnten verbindet das Unternehmen handwerkliche Exzellenz mit technischer Innovation und realisiert Projekte weltweit in Zusammenarbeit mit internationalen Designstudios.

Mit der neuen Designkollektion und der Plattform „Design in Transition“ erweitert Lights of Vienna sein Profil – vom Hersteller individueller Lichtlösungen hin zum aktiven Impulsgeber im österreichischen Designdiskurs.

Kontakt

Rückfragehinweis Ursula Macher
Ursula Macher
____________________
Senior PR Consultant
PR International
Himmelpfortgasse 14 / 16
A-1010 Wien
M 0043 664 23 20 226
E u.macher@pr-international.com
www.pr-international.com