Meldung vom 27.03.2025

David Hockney, 25 - “Do remember they can’t cancel the Spring”

9. April - 1. September 2025

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Die Fondation Louis Vuitton lädt im Frühjahr 2025 David Hockney, einen der einflussreichsten Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts, ein, das gesamte Gebäude für eine außergewöhnliche Ausstellung zu bespielen– sowohl in ihrem Umfang als auch in ihrer Originalität.
 
Die Ausstellung, die vom 9. April bis zum 1. September 2025 stattfinden wird, vereint mehr als 400 Werke des Künstlers aus den Jahren 1955 bis 2025. Dazu gehören Gemälde aus internationalen, institutionellen und privaten Sammlungen sowie Arbeiten aus Hockneys eigenem Atelier und der Stiftung. Die Ausstellung zeigt eine Vielzahl an Werken, darunter Öl- und Acrylmalerei, Zeichnungen mit Tinte, Bleistift und Kohle, digitale Kunst sowie immersive Videoinstallationen.
 
David Hockney war persönlich in alle Aspekte der Ausstellung involviert. Gemeinsam mit seinem Partner und Ateliermanager Jean-Pierre Gonçalves de Lima legte er einen besonderen Fokus auf die vergangenen 25 Jahre, ohne dabei ikonische frühe Werke auszulassen. So erhalten Besucher einen einzigartigen Einblick in sein kreatives Universum, das sich über sieben Jahrzehnte erstreckt. Der Künstler hat an der Komposition jeder Sequenz und an der Gestaltung jedes Raumes mitgewirkt, in einem ständigen Dialog mit seinem Assistenten Jonathan Wilkinson.
 
„Diese Ausstellung bedeutet mir enorm viel, denn sie ist die größte, die ich je hatte – elf Räume in der Fondation Louis Vuitton. Einige der neuesten Gemälde, an denen ich gerade arbeite, werden darin zu sehen sein. Ich bin zuversichtlich, dass daraus etwas wirklich Großartiges entsteht“, so Hockney über die Ausstellung.

Die Ausstellung David Hockney, 25 zeigt, wie der Künstler seine Themen und Ausdrucksformen über die Jahre hinweg immer wieder erneuert hat. Hockneys Fähigkeit, sich mit neuen Medien immer wieder neu zu erfinden, ist außergewöhnlich – zuerst als Zeichner, dann als Meister aller akademischen Techniken, und heute als Vorreiter neuer Technologien.
 
 
Ein Rundgang durch die Ausstellung
Die Ausstellung beginnt mit Werken aus den 1950er bis 1970er Jahren. Sie umfasst Hockneys Anfänge in Bradford (Portrait of My Father, 1955), seine Zeit in London und Kalifornien. Seine ikonischen Schwimmbadbilder, darunter A Bigger Splash (1967) und Portrait of an Artist (Pool with Two Figures) (1972), sowie bedeutende Doppelporträts wie Mr. and Mrs. Clark and Percy (1970–1971) sind hier zu sehen. In den 1980er und 1990er Jahren rückt die Natur in den Mittelpunkt seines Werks, wie A Bigger Grand Canyon (1998) zeigt. Nach seiner Rückkehr nach Europa erforscht Hockney vertraute Landschaften weiter.

Der Fokus der Ausstellung liegt auf den vergangenen 25 Jahren in Yorkshire, der Normandie und London. Sie beginnt mit einer Hommage an die Landschaft Yorkshires, etwa May Blossom on the Roman Road (2009), und gipfelt im monumentalen Winterbild Bigger Trees near Warter (2007, Tate). In Galerie 4 werden rund 60 Porträts sowie digitale „Blumenporträts“ gezeigt, die in traditionellen Rahmen präsentiert werden (25th June 2022, Looking at the Flowers, 2022).
 
Das 1. Obergeschoss (Galerien 5–7) ist der Normandie gewidmet. Die iPad-Serie 220 for 2020 fängt Lichtveränderungen über die Jahreszeiten ein. Acrylgemälde in Galerie 6 erinnern mit lebhaften Himmelstönen an Van Gogh, während La Grande Cour (2019) in Galerie 7 stilistisch an den Teppich von Bayeux angelehnt ist.
 
Im obersten Stockwerk eröffnet The Great Wall (2000) mit Reproduktionen aus dem Quattrocento die Präsentation. Galerie 9 zeigt Hockneys Dialog mit Künstlern wie Fra Angelico, Cézanne und Picasso. Die Ausstellung führt weiter in sein Atelier, das als Tanzsaal inszeniert ist – inspiriert von seinem Zuhause, wo regelmäßig Musiker und Tänzer auftreten. In Galerie 10 werden Besucher in eine mehrstimmige audiovisuelle Kreation eintauchen, in der Hockney seine Bühnenbilder aus den 1970er Jahren mit 59 Studio neu interpretiert.
 
In Galerie 11 findet die Ausstellung ihren Ausklang mit jenen jüngsten Arbeiten Hockneys, die seit 2023 in seinem Londoner Atelier geschaffen wurden. Seine Gemälde After Munch: Less is Known than People Think (2023) und After Blake: Less is Known than People Think (2024) verweben Astronomie, Geschichte und Geografie mit Spiritualität. Hier zeigt Hockney auch sein jüngstes Selbstporträt.
 
Unter dem folgenden Link stehen das gesamte Bildmaterial sowie der englische Pressetext zum Download bereit:

 

 


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